14Jun

Der Freistaat Sachsen hat seit dem Jahr 2002 rund 2,6 Milliarden Euro in den vorbeugenden öffentlichen Hochwasserschutz sowie in die Schadensbeseitigung an Gewässern investiert. Die Erfahrungen aus den Hochwasserereignissen der letzten Jahre zeigen aber auch, wie notwendig es ist, neben dem öffentlichen Hochwasserschutz vor allem das ganzheitliche Hochwasserrisikomanagement weiter auszubauen, insbesondere die Eigenvorsorge.

Beim ersten Hochwasserschutztag am 9. Juni in Bad Schandau (Sächsische Schweiz) wurde durch den sächsischen Umweltminister Thomas Schmidt das neue Kompetenzzentrum Hochwassereigenvorsorge Sachsen eröffnet.

Am Standort des BDZ sollen zukünftig alle relevanten Informationen und Ansprechpartner zur Eigenvorsorge usammengeführt werden. Das BDZ übernimmt dabei folgende Aufgaben:

  • die Information und Beratung von Bürgern,
  • die Demonstration und Ausstellung von technischen Möglichkeiten des hochwasserangepassten Bauens und Sanierens,
  • die Aus- und Weiterbildung von Fachleuten zum „Sachkundigen zur Erstellung des Hochwasservorsorgeausweises“,
  • die Durchführung von Veranstaltungen und Lehrgängen,
  • der Aufbau eines Fachnetzwerkes.

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.bdz-hochwassereigenvorsorge.de

 

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